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Pfalzbrief

Gemeinwohl

Personalzeitschrift des Kantons St.Gallen

Liebe Leserin, lieber Leser

Gemeinwohl und Demokratie gehen Hand in Hand. Gemeinwohl entsteht dort, wo Menschen den Eigennutz hinter sich lassen und Verantwortung füreinander übernehmen. Die Demokratie bietet den Rahmen dafür: Sie lädt uns ein, mitzuwirken an den Entscheidungen, die unser Zusammenleben prägen. Gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist, zeigt sich, wie eng Gemeinwohlorientierung und demokratische Teilhabe verbunden sind.

Klingt super. Ist aber nicht immer einfach. Wie anspruchsvoll Demokratie sein kann, zeigt das Gespräch mit Lukas Schmucki, dem Generalsekretär des Kantonsrats. Er beschreibt, wie gerade in St.Gallen die regionalen Interessen stark auseinanderdriften können – und wie wichtig es deshalb ist, stets das Gesamtwohl und den Kanton als Ganzes im Blick zu behalten.

Demokratie will gelernt sein. Das heisst auch: Sie muss vermittelt werden. Barbara Spieler und Leandra Cozzio sprechen darüber, wie junge Menschen Wissen erwerben, Haltung entwickeln und den Wert des Mitredens entdecken. In beiden Beiträgen kommt zum Ausdruck, dass Gemeinwohl dort beginnt, wo Menschen sich befähigt fühlen, ihre Stimme einzubringen.

Gemeinwohl und die Sorge ums Gemeinwohl zeigen sich schliesslich auch Tätigkeiten, die oft leise wirken, aber Grosses ermöglichen. Etwa im Engagement für ältere Menschen. Karolina Staniszewski erzählt in diesem Pfalzbrief von ihrer Arbeit in der Fachstelle Gesundheit im Alter. Alter führt allzu oft in Einsamkeit. Dabei helfen oft ganz kleine Dinge, zum Beispiel die wöchentliche Teilnahme an einem Mittagstisch. «Das ist ein Fenster zur Welt», hat ihr eine ältere Frau einmal erzählt. Zu lesen auf Seite 16.

Frohe Weihnacht und friedliche Festtage.

Markus Wehrli 
Kommunikation Staatskanzlei

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