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Was macht eigentlich …

…Rebecca Siller, ehemalige Leiterin der Geschäftsstelle Erziehungsrat im Bildungsdepartement?

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Von Dezember 2012 bis Sommer 2019 war ich im Generalsekretariat des Bildungsdepartements als Leiterin Geschäftsstelle Erziehungsrat tätig. Als Stellvertreterin von Stephanie Aerne (heute Egli), Leiterin Direktionssekretariat, amtete ich als inoffizielle «Fee» im Kreis der Direktionssekretärinnen. Ihr und der damaligen Generalsekretärin Esther Friedli verdanke ich – als Verwaltungsbranchen-Fremde und Mutter eines knapp einjährigen Sohnes – diese Wiedereinstiegschance.

Es war eine lehrreiche Zeit, unterbrochen von einer gut getimten Babypause und einem erneuten erfreulichen Wiedereinstieg. Ich schätzte meinen Arbeitsbereich und die Abwechslung durch Stellvertretungen. So konnte ich beim GEVER-Projekt mitarbeiten und stellte den Erziehungsrat digital um. Erst als alle Mitglieder mit dem iPad Pro ausgestattet und gut eingeschult waren, betrachtete ich meine Tätigkeit als erledigt und verabschiedete mich.

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass mein Abschluss kein einfacher war. Ein klassisches Beispiel dafür, dass man ohne Rückendeckung verloren ist und dass Gärtchen-Denken fehl am Platz ist. Gemeinsam schafft man alles. Einsam war ich geschafft. Die Entscheidung, meinen Job aufzugeben, fiel mir sehr schwer – aber ich musste es für mich und meine Verantwortung als Mutter tun.

Seit sieben Jahren bin ich bei den Olma Messen St.Gallen AG. Eine «ruhigere» Stelle habe ich zwar nicht. Aber ich fand wieder Unterstützung, Rückendeckung und viel Freude bei der Arbeit. Unter anderem bin ich für das Gästemanagement der Eröffnungsfeiern zuständig, wobei die Olma-Eröffnungsfeier und der Tag des Gastkantons die aufwändigsten Anlässe sind. Die OBA-Eröffnungsfeiern sind für mich ebenfalls sehr interessant, nicht nur im Hinblick darauf, dass meine Teenager-Jungs bereits in der Berufswahl stecken.

Ich habe in den letzten turbulenten Jahren viele Erkenntnisse gewonnen und geniesse die Unterstützung meiner Familie. Mit meiner Verwaltungserfahrung im Rucksack fühlte ich mich bereit, per 1. Januar 2026, das Amt als Gemeinderätin in Waldkirch zu übernehmen. Ja, die Akten für den Erziehungsrat, den Kantonsrat und die Regierung bereitstellen, tagelang dem Kantonsrat zuhören, mein Verständnis für politische Prozesse – all das kommt mir nun zugute! Ich bin glücklich mit dieser äusserst vielseitigen und spannenden Tätigkeit als Gemeinderätin und ich bin neugierig auf das, was kommt. Das iPad Pro ist dabei nun auch mein Sitzungsbegleiter.

Übrigens hat mich Stephanie Egli für diesen Beitrag vorgeschlagen, «… ich sei spannend». – Am Neinsagen arbeite ich noch 😉

Notiert: Rebecca Siller