Geld

Personalzeitschrift des Kantons St.Gallen

Wir müssen übers Geld reden. Im Februar hat der St.Galler Kantonsrat einen weitreichenden Beschluss gefasst: Der Kanton soll seine jährlichen Ausgaben um 120 Millionen Franken zurückfahren. Jetzt liegt der Plan der Regierung vor, wie sie diesen Auftrag umsetzen will. Sein Name: «Haushaltsgleichgewicht 2022plus».

Wir stellen Ihnen im Pfalzbrief vor, was das Massnahmenpaket beinhaltet, und ordnen ein, was es für die Verwaltung bedeutet. Und weil es dabei vor allem um Geld geht, widmen wir diesen Pfalzbrief gleich ganz dem Thema Geld.

Übers Geld reden. Seien wir ehrlich: Die meistens von uns denken oft irgendwie ans liebe Geld, was man damit kaufen könnte, was sich damit anfangen liesse und so weiter. Und vermutlich hätten viele gerne ein bisschen mehr davon. Offen über Geld reden mag aber kaum jemand. Ein delikates, schillerndes Thema also. Aber auch ein existenzielles. Zum Beispiel dann, wenn man die Arbeit verliert und das Geld knapp wird. Oder wenn man merkt, dass der Arbeitskollege oder die Arbeitskollegin für dieselbe Arbeit mehr verdient.

Letzteres könnte ja heissen, über den Lohn zu reden. Was spricht für Lohntransparenz und was dagegen? Zwei Mitarbeiterinnen beziehen in diesem Pfalzbrief Stellung. Andere haben wir gefragt, wie hoch ihr erster Lohn war und was sie damit machten – amüsant, was zusammengekommen ist. Und könnten Sie sich vorstellen zu arbeiten, aber dafür kein Geld zu wollen? Zum Thema Freiwilligenarbeit schreibt eine Mitarbeiterin, dass sie bis zu 15 Stunden jede Woche in ein Projekt für krebskranke Kinder investiert – Chapeau, echt. Viel Spass beim Lesen.

Markus Wehrli
Mitarbeiter Kommunikation,
Staatskanzlei

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